Restaurants

Maison Saint-Crescent. La cave à manger. 68 Avenue Général Leclerc. 11100 Narbonne. Tel. +33.468 45 67 85. web: https://maison.saintcrescent.com

Lunch:

Nörgler haben es hier schwer, findet sich doch kaum ein Aspekt, der Unzufriedenheit hervorrufen könnte. Die Einrichtung gediegen und hochwertig, das Ambiente (dezente Weinkeller-Atmosphäre) gemütlich, das Drumherum (Gläser, Messer, Servietten, Brot, Mineralwasser) erstklassig. Dazu ein aufmerksamer und freundlicher Service sowie eine sehr gute Weinauswahl. Das “Menü des Augenblicks” bot für 25 Euro eine samtige Kürbissuppe mit weichem Eigelb und geräuchertem, weißen Speck aus Aveyron, geschmorte Ochsenbäckchen mit Schalotte und Champignons in reduzierter Sauce und eine heiße Apfeltarte (schon fast ein Apfelstrudelteig) mit Sahne und Mandelblättchen. Der gewählte, rote Minervois »LA NINE« war angenehm gekühlt und jeden seiner 23 Euro Wert. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch!

 

Les Chalets in Gruissan. Allée de la jetee. 11430 Gruissan. Tel. +33.468 91 14 42. web: https://www.facebook.com/restaurant.leschalets

Staff

Ambiente: ***/****   Service: ****   Essen und Trinken: *****

Steht man vor dem Restaurant, überkommen einen trotz der Empfehlung leise Zweifel: Das Lokal ist Teil eines Wohnblocks, von der Terrasse blickt man auf den angrenzenden WoMo-Parkplatz …. Ist man dann mal drinnen, ist dies schnell vergessen: Ausnehmend freundliches Service-Personal begleitet durch den Abend. Obwohl es ansprechende Menüs gab, wählten wir à la carte. Überragend und absolut die Empfehlung wert sind die couteaux mit sauce gruissanaise; die Muscheln habe ich vorher noch nicht so gut gegessen – qualitativ und zubereitet, wie hier. Sehr gut auch der rohe Thunfisch (eine recht großzügige Vorspeisenportion). Ob Tentakel vom Pulpo oder Jakobsmuscheln auf Risotto (sehr cremig mit feiner Knoblauchnote) , auch die Hauptgerichte waren allesamt perfekt hergestellt und angerichtet. Die Weinkarte ist in Ordnung und sieht vor allem Weine aus der Region zu recht günstigen Preisen vor. Reservierung empfohlen.

Danke Kochspezi (alias Hotzenplotz15) für die treffende Kritik! 😀

 

Mosquito Coast in Gruissan. Plage de mateille. 11430 Gruissan. Tel. +33.6 73 62 77 32. web: https://www.facebook.com/pg/mosquito.coast/about/?ref=page_internal

Ambiente: ***** Service: *** Essen und Trinken: ****

Das Lokal profitiert von seiner genialen Lage. Praktisch “am Strand”, die Füße im Sand (wenn man einen Tisch “im Sand” reserviert hat), ausreichend geschützt durch einen kompakten Sonnenschirm aus Stroh, kann man die Seele baumeln lassen. Der Service ist manchmal träge, dafür immer freundlich, die Auswahl an Speisen überschaubar, aber pfiffig. Und das Wichtigste: Sehr lecker. 1-a-Burger: 15 €, frites dazu: 3 €. Tentacule de poulpe “Chimichurri” 10 € (sieh Bild). T-Bone-Steak vom Kalb mit Kartoffeln, 350 g: 20 €. Dazu gibt es unkomplizierte, leicht trinkbare Weine, Gruissanaiser Bier und zum Abrunden diverse Crêpes. Reservierung sehr empfohlen.

L’Atelier in Pezenas. 14 Rue Conti. 34120 Pezenas. Tel. +33.9 51 07 19 26. web: https://www.facebook.com/restaurantlatelierpezenas/

 

 

Ambiente:***(*)   Service:****   Essen und Trinken: ****

In Pézenas warten mit dem »L’Entre-Pots«, dem »Le Pré St Jean«, dem »Les Cordeliers« oder dem »Chez Paul«, um nur einige zu nennen, hochdekorierte Restaurants auf Besucher (zumindest wenn man tripadvisor Glauben schenkt). Das L’Atelier gefällt auf Anhieb durch seine Unaufgeregtheit. Klein, aber nicht winzig, geschmackvoll eingerichtet, bequem. Die Chefin (im Bild ganz rechts) nimmt bei den Empfehlungen kein Blatt vor den Mund und ist manchen dünnhäutigen Gästen eventuell eine Spur zu “geradeheraus”. “Cremant”? “Non, Champagne!” “Choisi?” “Oui, bon!” Kein Gesäusel, sondern klare Ansage. Die Tagesempfehlung war exzellent: Burger mit Salatblatt, Tomate, den üblichen weiteren Zutaten und – jetzt kommt’s – zartrosa gebratener Entenbrust statt Hack. Als i-Düpferl eine konzentrierte Steinpilz-Sauce auf einer Semmelhälfte. Göttlich! Die selbst geschnipselten Pommes waren kross (wenn auch etwas knapp bemessen), der dazu ausgesuchte AOP Languedoc Pezenas “Mas Gabriel – Clos des lièvres 2016” ein Hochgenuss. Wir kommen wieder!

 

 

Relais Chantovent in Minerve.
17 Grand rue. 34210 Minerve. Tel. +33. 4 68 91 14 18. web: https://www.relaischantovent-minerve.fr

 

 

 

 

Ambiente:*****   Service:****   Essen und Trinken: ****

Rechtzeitige Reservierung ist obligatorisch, um einen Platz auf der Terrasse direkt am Abgrund mit Blick in die Schlucht zu bekommen. Mannschaft und Köche sind – so gut wie immer – bestens aufgelegt und zaubern delikate Dinge aus der Küche auf den Tisch. Mit einem Menu kann man nichts falsch machen, allerdings sollte man ordentlich Zeit und Hunger mitbringen. Menu zu 34 €: Auf den Gruß aus der Küche folgen 3 Gänge mit jeweils 2 Gerichten zur Auswahl, dann eine erste Nachspeise sowie zum Abschluss eines von 5 Desserts: Beispiel gefällig? Mise en bouche – Tataki d’onglet de boef, mariné au soja, graines de lin et tournesol, oignon cébette – Notre tournedos grillé de magret de canard, coeur de figues moëlleuses – Faisselle au miel de Minerve – Parfait glacé à la pêche de vigne et pêche rôtie. Die “Entenbrusttournedos” waren so genial, dass ein eignes Bild her muss:

 

Die Weinkarte – größtenteils bestückt mit Gewächsen aus der Region Languedoc/Roussillon – bietet eine sehr gute Auswahl zu vernünftigen Preisen. Und, selten erlebt, aber wenn, dann sehr angenehm: Die Empfehlungen waren allesamt wohlüberlegt und harmonierten mit den Speisen.

 

Côté Mas in Montagnac.
Route de Villeveyrac. 34530 Montagnac. Tel. +33. 4 67 24 36 10. web: https://www.cote-mas.fr/cote-mas/le-restaurant/

 

Ambiente:****   Service:****   Essen und Trinken: ****

Wer Jacques’ Weindepot kennt, kennt auch Paul Mas. Zwar nicht ganzjährig, doch mit schöner Regelmäßigkeit werden (einfachere) Rot- und Weißweine angeboten. Weniger bekannt ist, dass es auf der Domaine in Montagnac nahe Pézenas ein ausgezeichnetes Restaurant namens Côté Mas gibt. Mit Blick über Olivenbäume und Rebzeilen kann man hier, sehr angenehm umsorgt vom aufmerksamen Service, ausgezeichnet essen. Neben Menus (28 bis 64 €, Weinbegleitung 3 Weine für 10 €, 4 Weine für 13 € usw.) kann man natürlich auch à la carte essen. Exzellent waren die Foie Gras (Cuit au torchon. Cœur de rhubarbe et chips de pain dentelle), 21 €, das Boeuf d’Aubrac (Filet grillé. Ecrasé de pomme de terre, échalotes confites et réduction de vin rouge, 29 €, das es – sinnvoll ab 3 Personen auch »à partager« gibt, 79 € – siehe Bild) sowie zum Abschluss das Mojito glacé, 8 €. Lobenswert ist die gute Auswahl an Weinen, die pro Glas serviert werden. Auszeichnung: »Assiette« im Guide Michelin

 

Cook ‘n Roll in Sallèles d’Aude.
28 Avenue de Gailhousty, 11590 Sallèles d’Aude. Tel. +33. 6 21 49 09 18. web: http://www.cooknroll.fr
facebook: https://www.facebook.com/pages/Cookn-Roll/425552357910170

 

 

Ambiente: *****   Service: ****   Essen und Trinken: ****

Cook ‘n Roll – das ist ein betagter camion, den Jean-Maire steuert und in dem er leidenschaftlich kocht (wenn er nicht gerade die Welt bereist). Er verwendet ausschließlich regionale und saisonale, frische Produkte und begrüßt (von Mai bis Oktober und je nach “météo”) zusammen mit Ariane seine Gäste in einem kleinen Garten – einer grünen Insel. Man könnte das Ambiente als spartanisch bezeichnen – saugemütlich ist es auf jeden Fall! Die Speisekarte wird auf einer Tafel herumgereicht und besteht im Wesentlichen aus 2 Vor-, 2 Haupt- und 2 Nachspeisen. Beispiele gefällig? Céviche de dorade sébaste, 7 €, Tomates et burrata, huile de basilic, 7 €. Porc laqué en 6 h “style asiatique”, 12 €, Crumble Nougat glacé, 4 €. Ja, richtig gelesen, die Preise stimmen wirklich! Reservieren empfehlenswert, vorher anrufen, ob “offen” ist, ebenfalls!